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Wir bewegen uns weiter Richtung Süden und buchen eine Tour in den tiefsten Canyon der Welt. Es scheint auch der staubigste zu sein... (Hier der Link auf Wikipedia)
Die Tour dauert 3 Tage. Am ersten Tag nehmen wir in einem Bus platz, welcher uns nach Cabanaconde bringt. Eigentlich wäre der Bus voll, doch es drängen sich mit der Zeit mehr und mehr Locals hinein. Bauern, Arbeiter, Marktfrauen... dementsprechend riecht es auch und es braucht recht viel Geduld und ich wundere mich, wieso die traditionell gekleidete Dame neben mir nicht noch auf meinen Schoss hocken will....
Nach dem Mittagessen laufen wir unserem Guide nach und steigen ins tiefe Tal hinab. Trotz Bauchkrämpfen (schon wieder...) benötigen wir nur etwa 2 Stunden, bis wir zuunterst die Brücke überqueren, eine weitere bis wir zum kleinen Dorf raufgeklettert sind, wo wir übernachten. Die Gruppe nach uns brauchte knapp 2 Stunden mehr...
Am Abend findet im Schulhaus des Dorfes ein kleines Fest für die Schüler statt. Luz, unsere Führerin, schleppt uns dorthin mit, so dass ich sogar 2 mal von einem kleinen Schulmädchen zum Tanzen "gezwungen" werde! Basil bleibt diesmal verschont, dafür wurde ihm Selbstgebranntes Gebräu unbekannten Ursprungs angeboten, doch er hat dankend abgelehnt.
Am nächsten Morgen gehts früh wieder hinab ins Tal, in eine art Oase wo wir die Gelegenheit haben, uns in einem Pool zu erfrischen. Bevor wir wieder hinaufklettern müssen, gibts eine Portion Spaghetti und wir treffen auf Jasmin und Christian. Die beiden haben zufälligerweise genau einen Tag vor uns geheiratet! :-)
Den Aufstieg würde eigentlich 3 Stunden dauern... Basil hat es in 2 Stunden geschafft und Luz und ich waren eine halbe Stunde später oben. Am Abend findet wieder eine Fete im Dorf wo wir übernachten statt. Luz nimmt uns wieder mit so dass wir alle mit 2 Einheimischen in voller Tracht mittanzen dürfen/müssen bis uns vom im Kreis tanzen fast schlecht wird. Danach wird uns selbstgebrautes Chichabier (Mais gekocht, Saft ein paar Tage stehen gelassen) angeboten, welches wir trinken müssen. (Airag schmeckt besser!)
Am nächsten Morgen fahren wir zum Cruz del Condor, wo wir lange bleiben dürfen und mehreren Kondoren (Link Wikipedia) beim Thermikfliegen zuschauen können. Danach gehts weiter, wir machen einen Stopp in einer fast kochenden Thermalquelle und kommen am Abend wieder in Arequipa an.
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