Sonntag, 5. September 2010
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Geschrieben von Szandra   
Samstag, 23. Juni 2007

Am Mittwoch sind wir am morgen zur Olchon Insel aufgebrochen (Mehr über die Olchon Insel auf Wikipedia). Der Minibus lud uns nach ca. 5 Stunden Fahrt im "Nikita's Homestead" ab, einer Art Resort mit vielen Holzhauesern, ab. Das "Nikita's" ist irgendwas zwischen einem Camping und sehr einfachen Clubhotel, in Form eines kleinen Doerfchens, wenn man es beschreiben will - einfach speziell und charmant. Duschen konnte man in sog. Banjas: russische Saunas, mit jeder Menge kaltem Bajkalseewasser und heissem Wasser aus der Sauna, welches man mischen und mit Hilfe von grossen Kellen ueber den Kopf giessen konnte! Nach einer langen Wanderung in der Kaelte das Beste!!!
Das war es auch, was wir waehrend diesen beiden Tagen getan haben: Wandern. Am ersten Tag sind wir dem Ufer entlang gelaufen, entlang den laaaangen Sandstraenden, welche es hier hat. Bajkalrobben haben wir leider keine gesehen, die gibts naemlich nur ganz im Norden des Sees - leider. Dafür haben wir jeden Tag Omule gesehen, nämlich auf dem Teller! Diesen Fisch, den es nur hier gibt, gab es jeden Tag zu essen. (Hier die Infos zu den beiden schwimmenden Gesellen auf Wikipedia: Baikalrobbe, Omul)
Am zweiten Tag sind wir ins Innere der Insel gewandert, ueber die kargen Huegel, welche aussehen, wie zu Fels erstarrte Sandduenen. In die Waelder haben wir uns nicht getraut, wir wollten uns schliesslich nicht verlaufen...
Am dritten Tag sollten wir um 12.45 vor dem "Gastronom", einer Art Coop mitten im Dorf warten wo uns der Minibus abholen sollte. Sicherheitshalber waren wir schon um viertel nach 12 dort. Doch als wir um halb zwei noch dort standen und es anfing zu regnen und zu donnern, wurden wir dann doch etwas nervoes und gingen zurueck zu Nikita's. Dort konnten uns die netten Fraueleins durch viel herumtelefonieren doch noch eine Mitfahrtgelegenheit bis zur Faehre organisieren wo ein Minibus auf uns wartete. Glueck gehabt!

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. November 2007 )
 
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