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Transsib von Moskau nach Irkutsk |
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Geschrieben von Basil
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Freitag, 15. Juni 2007 |
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Nun haben wir doch noch die russische Grenze ueberschritten... Ehrlich gesagt glaubten wir schon fast nicht mehr daran als nach einer Stunde anstehen bei der Passkontrolle nur Szandra problemlos mit einem neuen Stempel im Pass durch den Druchgang durfte. Denn fuer mich gab es eine extra Kontrolle, sprich eine Oberzoellnerin kam vorbei und bestaetigte der jungen Dame dass Sie mich doch reinlassen soll. Obwohl mein Passbild und meine momentane Erscheinung nicht ganz ueberein stimmten. Fuer dies Tat wurde ein spezielles Formular ausgefuellt und unterschrieben und dann liessen Sie den "boesen" Basil doch rein. (Tipp fuer alle Russlandreisenden: Ueberlegt Euch gut ob die Frisur auf dem Passbild dieselbe ist wie auf Eurem Kopf.)
Nach der Passkontrolle wurden wir von einem netten Russen zum Hotel gefahren.... durch einen unglaublichen Stau, das heisst wir sind sicher gute 1.5 Stunden nur gestanden. Die Russen draengeln uebrigens noch mehr als die Schweizer, auch auf der Autobahn wird vorwaerts, ruechwaerts und seitwaerts gefahren.
Nun das Hotel war zumindest fuer Szandra ein Glueckstreffer, den es steht direkt neben der offiziellen Pferderennbahn von Moskau und wir hatten einen absolut guten Blick auf die Rennbahn und verfolgten am Sonntag morgen einige Rennen.
Zu Moskau selbst kann ich nur sagen, man liebt es oder hasst es. Wir sind beide eher von der zweiten Sorte... Dank meinen russisch Kenntnissen (Hallo, Danke, auf Wiedersehen...) konnten wir uns immerhin zum KFC durchschlagen. Sogar bestellen ging problemlos, da die Russen sehr viel vom Englisch und Deutsch uebernommen haben. Voraussetzung hier: Die Beherrschung des kyrillischen Alphabets das uns immer noch sehr hilft. (Lernhilfe fürs Russische alphabet auf Wikipedia)
Mit der Metro gelangten wir auf eine seeeeehr schnelle Weise zum richtigen Transsib Bahnhof (Jaroslauvsky Voksal) was mit einer Wartezeit von drei Stunden belohnt wurde. Den Zug selbst haben wir ganz einfach gefunden (@Carmen und Adrian: am zweiten Fahrleitungspfosten auf dem Gleis 1 gibts was fuer euch). Die Tage im Zug waren fuer mich interessant und erholsam. Szandra sah das ein bisschen anders und freute sich schon nach der ersten Nacht auf die Ankunft in Irkutsk. Von Moskau bis Irkutsk haben wir fuenf Zeitzonen ueberfahren und einige Tausend Kilometer zurueckgelegt. (Mehr über die Transsib auf Wikipedia)
Der sibirische Sommer in Irkutsk glaenzt mit 29 Grad und einem Schnessturm aus Pappel-Pollen.
Gruesse aus Sibirien
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. November 2007 )
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