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Reiseblog
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Geschrieben von Szandra
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Dienstag, 17. Juli 2007 |
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Am Sonntag sind wir in Beijing angekommen. Basil war vor 4 Jahren schon mal hier und wir wissen nun, dass sich seit dem viel veraendert hat hier. Die Stadt scheint sehr sauber zu sein, zumindest im Centrum, die Leute sind weniger gestresst als ich es mir vorgestellt habe und den ganzen Tag befinden wir uns unter einer trueben Dunstglocke welche ziemlich Schweisstreibend ist. Am ersten Abend haben wir uns wie richtige Vorzeigetouristen benommen und sind inm aeltesten und bekanntesten Peking-Ente-Restaurant essen gegangen. Mit Matt und Caren, die wir bereits auf der Olchon-Insel getroffen haben, haben wir eine ganze Ente verspeist, Matt hat sogar ein Stueck vom Kopf gegessen, da er nicht wusste, was dieser komische Klumpen in der Mitte war... (Wer gerne selber eine Pekingente zubereiten möchte, hier das Rezept von Kochmix.de)
Am Montag wanderten wir auf der grossen Chinesischen Mauer von Jinshanling bis nach Simatai, das sind 10 harte Kilometer in der feuchten Hitze, zum Teil auf steilen steinigen Mauerruinen. Gute Kondition von Vorteil!
Heute nahmen wir es etwas gemuetlicher und sind den ganzen Nachmittag in der Verbotenen Stadt herumspaziert.
Mehr zu folgenden Themen auf Wikipedia: Beijing, Chinesische Mauer, Peking-Ente
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. November 2007 )
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Geschrieben von Basil
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Freitag, 13. Juli 2007 |
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Naadam wird seit der Revolution von 1921 jedes Jahr vom 11. bis 13. Juli gefeiert. Es aehnelt einem Sportmeeting und es werden die Kraefte in folgenden drei Sportarten gemessen: Ringkampf, Pferderennen und Bogenschiessen. Der Ringkampf funktioniert aehnlich dem schweizer Ringen. Es wird selbst ausgewaehlt gegen wen man kaempfen will und der Sieger kommt jeweils weiter bis keine Gegner mehr uebrig sind. Beim Pferderennen starten zwei bis sechs jaehrige Pferde in der jeweiligen Kategorie, geritten von Kindern im Alter von drei bis zwoelf Jahren. Meistens reiten die Maedchen und Knaben ohne Saettel um Gewicht zu sparen. Trainiert werden die Pferde normalerweise durch die Kinder selber. Kommt ein Pferd ohne Reiter ins Ziel, wird es um einen Rang zurueckgestuft und wird dann normal gewertet. Geritten wird je nach alter der Pferde ca zwanzig Kilometer im Galopp. Ehemalige alte Rennpferde duerfen freiwillig bei den Rennen (aus Respekt) mitrennen, werden aber nicht gewertet. Bei dem Pferderennen das wir gesehen hatten ist ein Pferd ohne Reiter als erstes ins Ziel gerannt und liess sich vom zweiten nicht ueberholen. Dies zeigt klar, dass die Pferde hier auch selbstaendig gerne rennen (das Perd wurde uebrigens somit auf dem 2. Platz gestuft).
Neben den Sportereignissen ist Naadam ein grosses Volksfest aehnlich einer Kilbi in der Schweiz. Ueberall gibt es kleine Spiele wo man Geld gewinnen kann, Staende um was zu essen oder etwas zu trinken und es werden verschiedenste Waren angeboten.
Ab Morgen geht es ab ins Reich der Mitte.
Hier noch Links auf Wikipedia zum Ringkampf, Bogenschiessen, Naadam
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. November 2007 )
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Zusammenfassung unseres Reittrekkings im Orchon-Tal |
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Geschrieben von Szandra
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Dienstag, 10. Juli 2007 |
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Unser Reittrekking ist leider zu ende und wir haben sehr viel erlebt, gelernt und gesehen. Wir wurden von Tsetsegmaa (Tsigi) und Arumbold (Aise) mit dem 4x4 Offroad-Minibus abgeholt. Dieser war schon voll mit Zelten, Decken, Proviant, Saetteln usw. Fuer die 400 Km nach Kharanchorin brauchten wir ganze 8 Stunden, die Stassen sind in entsprechendem Zustand.
Unsere Pferde waren extrem klein (ca 130 cm Stockmass), fuer all unsere Nicht-Pferdekenner: Ponygroesse! Man kann sich kaum vorstellen, wie zaeh, konditioniert, stark und ausdauernd diese kleinen Tiere sind! Wir sind z.T. bis zu 8 Stunden lang geritten am Tag. Am Anfang hat sich Basil kaum getraut zu traben, geschweige denn zu galoppieren, auch wenn ihn unser Pferdepfleger Pagtschargal (Bagi) am Strick fuehrte. Auch ist er nicht immer mitgeritten sondern fuhr mit Aise mit. Die beiden hatten uebrigens oft die groessten Schwierigkeiten uns in dem weiten Tal ausfindig zu machen resp. einen Weg zu uns zu finden! :-)
Nach einigen Tagen aber wurde er richtig Sattelfest und wollte immer der Schnellste sein! ...was ziemlich schwierig war, denn er hat natuerlich das langsamste Pferd bekommen!
Uebernachtet haben wir meistens im Zelt welches manchmal fast davongewindet wurde oder in Jurtecamps. Wir haben mit getrockneten Pferdeaepfeln Feuer gemacht, sind mit den Ziegen aufgestanden und haben Nomadenfamililien besucht. Wir durften viele mongolische Speisen und Getranenke kosten: Auf der Jurte getrockneter Quark und Kefir, Eintoepfe mit Trockenfleisch und Nudeln, Yakmilch und -Rahm. gesalzener Gruentee mit Milch und last but not least AIRAG, die vergorene Stutenmilch! ...die ist allerdings fuer manche Leute gewoehnungsbeduerftig oder verursacht Magenschmerzen. Bei Basil war es Liebe auf den ersten Schluck (ca. 4 vol. % Alkohol), bei mir war es eher Hassliebe und am ende konnte ich kaum genug davon kriegen! Aber Vorsicht: Es gibt Qualitaetsunterschiede!!! Bei sauberen Familien ist der Airag viel bekoemmlicher.
Jetzt sind wir wieder zurueck, heil angekommen und sind gespannt auf das grosse "Naadam" in Ulaan Baatar.
Hier einige interessante Links auf Wikipedia: Yak, Mongolisches Pferd, Mongolisches Wildpferd, Airag, Jurte
ps. @ Rahel: magst du dich noch an den Reithelm erinnern, den ich von dir gekauft hatte? Der hat jetzt einen neuen, stolzen Besitzer gefunden: Bagi, unser Reit-Guide!
Liebe Gruesse
Szandra und Basil
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. November 2007 )
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Grenzuebertritt Russland Mongolei |
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Geschrieben von Basil
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Montag, 25. Juni 2007 |
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Die Grenze von Russland in die Mongelei laesst sich relativ leicht ueberschreiten sofern man viel Geduld und alle erforderlichen Visa mit sich bringt. Auf gut Russisch-Mongolisch kann es dann gut sein, dass dieses Prozedere acht Stunden dauern kann. Erst werden alle Paesse von den Russen eingesammelt, danach muessen Declaration Forms ausgefuellt werden bei den man die Passnummer braucht, wer sie also nich auswendig kann hat schon das erste Problem denn dieses Formular wird vor dem Zurueckbringen der Paesse eingesammelt. In diesen kurzen paar Stunden darf der Zug zum Ausruhen, Einkaufen und Geldwechseln (Schwarzmark) verlassen werden. Nach der Kontrolle der Visa und polizeilichen Registrationen werden die Paesse wieder zuerueckgebracht und jedes Abteil von einer russischen Spezialeinheit kontrolliert. Von diesem Zeitpunkt an muss im Zug gewartet werden. Danach wird an die mongolische Grenze gefahren und nochmals werden alle Paesse eingesammelt und spaeter wieder zurueckgebracht. Waehrendessen werden Zolldeklarationen ausgefuellt und eingesammelt und diesmal nur noch die mongolischen Abteile so richtig durchsucht.... wir durften drin bleiben. Waehrend dieser ganzen Prozedur sind uebrigens die Zugtoiletten geschlossen.
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Geschrieben von Szandra
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Samstag, 23. Juni 2007 |
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Am Mittwoch sind wir am morgen zur Olchon Insel aufgebrochen (Mehr über die Olchon Insel auf Wikipedia). Der Minibus lud uns nach ca. 5 Stunden Fahrt im "Nikita's Homestead" ab, einer Art Resort mit vielen Holzhauesern, ab. Das "Nikita's" ist irgendwas zwischen einem Camping und sehr einfachen Clubhotel, in Form eines kleinen Doerfchens, wenn man es beschreiben will - einfach speziell und charmant. Duschen konnte man in sog. Banjas: russische Saunas, mit jeder Menge kaltem Bajkalseewasser und heissem Wasser aus der Sauna, welches man mischen und mit Hilfe von grossen Kellen ueber den Kopf giessen konnte! Nach einer langen Wanderung in der Kaelte das Beste!!!
Das war es auch, was wir waehrend diesen beiden Tagen getan haben: Wandern. Am ersten Tag sind wir dem Ufer entlang gelaufen, entlang den laaaangen Sandstraenden, welche es hier hat. Bajkalrobben haben wir leider keine gesehen, die gibts naemlich nur ganz im Norden des Sees - leider. Dafür haben wir jeden Tag Omule gesehen, nämlich auf dem Teller! Diesen Fisch, den es nur hier gibt, gab es jeden Tag zu essen. (Hier die Infos zu den beiden schwimmenden Gesellen auf Wikipedia: Baikalrobbe, Omul)
Am zweiten Tag sind wir ins Innere der Insel gewandert, ueber die kargen Huegel, welche aussehen, wie zu Fels erstarrte Sandduenen. In die Waelder haben wir uns nicht getraut, wir wollten uns schliesslich nicht verlaufen...
Am dritten Tag sollten wir um 12.45 vor dem "Gastronom", einer Art Coop mitten im Dorf warten wo uns der Minibus abholen sollte. Sicherheitshalber waren wir schon um viertel nach 12 dort. Doch als wir um halb zwei noch dort standen und es anfing zu regnen und zu donnern, wurden wir dann doch etwas nervoes und gingen zurueck zu Nikita's. Dort konnten uns die netten Fraueleins durch viel herumtelefonieren doch noch eine Mitfahrtgelegenheit bis zur Faehre organisieren wo ein Minibus auf uns wartete. Glueck gehabt!
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. November 2007 )
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