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Reiseblog
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Geschrieben von Basil
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Dienstag, 28. August 2007 |
Was waere eine Hochzeitsreise ohne Souveniers die eine Frau das leben lang begleiten? Auch dieses Problem habe ich meisterhaft geloest und habe Szandra zum Perlen kaufen ausgefuehrt. Wir haben ein Geschaeft gefunden das die Perlen lose direkt vom Produzenten verkauft. Szandra war ueberrascht das die Verkaeufer in der weissen Berufsschuerze hantierten. Am Schluss war ich ein paar Franken leichter und Szandra fuenf kostbare schwarze Perlen reicher. Diese Prozedur hat eine ganze Stunde gedauert...
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Geschrieben von Szandra
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Dienstag, 28. August 2007 |
Eigentlich hatten wir ja unsere Fotokamera, eine Olympus mju725, nur aus dem einen triftigen Grund gekauft: Wasserdicht bis 5 mWir wissen jetzt, das nicht die tiefe des Wassers gemeint war, sondern dass man genau 5 Meter damit schwimmen kann, eh sie zu viel Wasser geschluckt hat! Als wir sie naemlich das erste mal zum Schnorcheln mitnehmen, gibt sie nach einer Stunde eine Fehlermeldung von sich, da angeblich das Batteriefach offen ist! Die Meldung verschwand aber danach von selbst. Gemaess Gebrauchsanweisung haben wir die Kamera ins Suesswasser gelegt, doch es wurde schlimmer. Fakt: ueberall im Gehauese haben sich Salzkristalle gebildet, alles hat angefangen zu oxidieren, da half auch tagelanges lueften und trocknen nichts mehr, unsere Kamera war unheilbar krank.
Und das beste ist, dass dies natuerlich ausgerechnet auf einer einsamen Insel passiert, wo es hoechstens Ersatzteile fuer Schiffsmotoren zu kaufen gibt. Waere es doch lieber schon in Hong Kong passiert, denn da waeren die Kameras viel guenstiger als bei uns.
Schlussendlich haben wir in Papeete das einzige Fachgeschaeft gefunden welches Olympus Kameras verkauft und haben das Nachfolgemodell zu einem stark ueberteuerten Preis erstanden. Mit dieser Kamera kann man bereits schon 10 Meter weit schwimmen ;-)
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Geschrieben von Szandra
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Dienstag, 28. August 2007 |
Wir passieren die Datumsgrenze. Nach unzaehligen Stunden Flug mit Umsteigen in Sydney landen wir endlich auf Tahiti. Da das Flugzeug am Abend ankommt, reicht es uns nicht fuer einen Anschlussflug, darum fliegen wir erst am naechste Tag weiter nach Maupiti. Hier erwartet uns ein grosses, typisch polynesisch dekoriertes Bambusbungalow direkt am Sandstrand! Die Farben sind noch schoener als man sie auf Postkarten sieht, die Lagune leuchtet in helltuerkis bis tiefblauen Farbtoenen, das Meer ist unglaublich klar und sauber. Nach 2 Tagen verlassen die beiden anderen Gaeste die Pension und wir sind fuer den Rest unseres Aufenthaltes die einzigen Gaeste und werden darum von Arthur, dem Besitzer, verwoehnt. Wir gehen fast jeden Tag schnorcheln, immer an einer anderen Stelle, liegen mehrheitlich faul in der Haengematte oder am Sandstrand herum, erkunden die Umgebung mit den Kanus und geniessen das feine Essen. Arthur verraet uns einige tahitianische Kochrezepte und zeigt uns, wie man "coco rapé" macht, von A bis Z, d.h. wie man eine Kokosnuss von der Palme herunterholt, wie man die aeussere Schale wegnimmt, wie man sie aufmacht und womit man am besten das Kokusnussfleisch raspelt. Dafuer zeige ich ihm einige von meinen Rezepten und am Ende will er uns schon fast gar nicht gehen lassen sondern uns am liebsten gleich anstellen! Doch unsere Zeit ist leider schon um und wir fliegen nach Tahiti zurueck. Wir lernen noch die Schwaegerin von Arthur kennen und sie laedt uns am Sonntag fuer eine Inselrundfahrt mit dem Auto ein. Ich muss hierbei noch sagen, dass die Polynesier ausgesprochen herzliche Menschen sind, zu denen man sehr schnell guten Draht hat.
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Geschrieben von Szandra
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Dienstag, 28. August 2007 |
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Nach einer verruettelten Nacht sind wir schliesslich in Hong Kong angekommen und haben irgendwie den Weg zu unserem Hostel im Kowloon-Quartier gefunden. Wir verbringen 3 Tage in dieser pulsierenden Stadt, erleben eine Taifunwarung und sehen ausser viel Regen und Nebel leider nur einen Bruchteil der vielen Sehenswuerdigkeiten. Am eindruecklichsten war fuer uns die "Fish-Street", wo es nur so von Zierfischen, Aquarien, Aquariumbedarf, Schildkroeten und noch viel mehr immelt! ...komischerweise hatte es fast keine Sushi-Restaurants in dieser Strasse ;-)
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Geschrieben von Szandra
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Mittwoch, 8. August 2007 |
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Vergeblich haben wir versucht, Zugtickets nach Guilin zu bekommen - alle Zuege waren ausgebucht, schlussendlich haben wir uns fuer einen Flug entschieden.
In Guilin scheint es noch heisser und noch feuchter zu sein als im Norden...
Die Landschaft hat sich auch gewandelt, Karstberge tauchen ueberall auf. Guilin selber ist inmitten von kleinen, skurrilen Huegeln. Die Stadt ist absolut touristisch, am Abend hat man das Gefuehl, dass man in einer Mittelmeer-Feriendestination ist, denn die Strassen sind am Abend voller Touristen (mehrheitlich chinesische) die in den unzaehligen Laeden ihr Marathon-Shopping betreiben.
Wir machen einen Tagesausflug zu den Reisterrassen von Long Sheng, wandern dort den Berg hinauf und geniessen stundenlang das Panorama auf die gruenen Reisfelder. Zwischendurch werden wir von den Dorffrauen gefragt, ob wir ihre (oft bis zu 1.8m) langen Haare sehen wollen, wofuer wir natuerlich zahlen muessten.
Anstatt mit dem Bus nach Yang Shuo weiterzureisen, buchen wir eine Schiffsfahrt dorthin. Wir werden also zusammen mit vielen anderen Touristen und einigen Backpackern auf ca. 30 Schiffe gepfercht und tuckern den schmalen, seichten Fluss hinab - ein Schiff hinter dem anderen - wie eine Perlenkette.
Die Aussicht hingegen ist traumhaft! Der Fluss schlaengelt sich gemaechlich zwischen immer markanter und hoeher werdenden Karstbergen hindurch. Die Dorfleute am Fluss winken uns zu, Kinder spielen im Wasser und die Wasserbueffel die im Fluss liegen werden von den Bugwellen in ihrem Mittagsschlaf gestoert.
Yang Shuo ist bekannt als Backpacker-Destination. Allerdings ist es nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir fragen uns, ob vor Jahren auch so viele chinesische Touristen das Dorf belagert hatten... Trotzdem ist es gemuetlicher als in Guilin, die Strassen sind kleiner und enger und es hat etliche Bars, Restaurants usw.
Zusammen mit Aurelie und Stefan mieten wir uns Mountain Bikes und fahren zum Moon Hill, ein Berg mit einem runden Loch in der Mitte. Wir klettern bis nach oben und tropfen vor Schweiss, aber ausser uns ist niemand oben und wir koennen die Aussicht und die Ruhe geniessen. Am Abend duerfen wir einem Kormoran-Fischer bei seiner Arbeit zusehen. Sobald es dunkel wird, packt er einige Kormorane auf sein Floss, faehrt auf den Fluss hinaus und wirft die Voegel zum fischen ins Wasser! Dank des Scheinwerferlichtes auf dem Floss werden die Fische angezogen und enden unweigerlich im Schlund eines Kormorans der aber wegen eines Strickes um seinen Hals daran gehindert wird, den Fisch zu schlucken. Der Fischer packt dann die Voegel die einen dicken Hals haben und drueckt den Fisch aus den Vogelhals in einen Korb auf dem Floss. Die cleveren Kormorane fangen uebrigens nur so kleine Fische wie sie schlucken koennen ;-) (Infos zum Kormoran auf Wikipedia)
Am naechsten Tag fahren wir ins Land hinaus. Wir folgen einem kleinen Fluss und kaempfen uns auf den steinigen Wegen und zwischen den Reisfeldern bis zur Dragon Bridge. Dort machen wir es uns in zwei Liegestuehlen auf einem kleinen Bambus-Floss bequem, die Bikes aufs Floss gebunden und lassen uns wieder flussabwaerts treiben. Lustig sind die kleinen Staustufen, ueber die uns der Floesser gleiten laesst! (@Stefan und Aurelie: Vielen Dank fuer den Tipp!)
Heute Abend gehts nun weiter mit dem Nachtbus nach Hong Kong - da sind wir gespannt...
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 29. Oktober 2007 )
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