Freitag, 30. Juli 2010
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Wieder zurück... und mehr Fotos online PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Basil   
Freitag, 18. Januar 2008
Für alle die es noch nicht erfahren haben, wir sind wieder zurück und wohnen neu in der Bundeshauptstadt am Dammweg 27.  Besucher sind immer willkommen. Zudem habe ich in den letzten paar Tagen noch einige Fotos der Reise hochgeladen.
 
La Habana, Cuba PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Szandra   
Donnerstag, 29. November 2007

Salsa que rico! Nach 6 Monaten Herumreisen entschliessen wir uns, unsere letzten 2 Wochen in Havanna zu verbringen und die Zeit der Musik zu widmen. Wir "nisten" uns also im "Casa Particular" von Noris und Israel ein und gehen so ziemlich jeden Tag zum Tanzunterricht und Percussionsunterricht in Marisuri's Tanzschule. Praktischerweise kann man vom Balkon unserer Casa Particular direkt zur Tanzterrasse sehen, diese ist nämlich genau auf der anderen Strassenseite! Noris bereitet uns jeden Tag ein grosses Frühstück zu, damit wir den ganzen Tag dem Tanzunterricht standhalten koennen. Einzelunterricht ist angesagt, am Morgen je eine Stunde Trommeln mit Congas (Infos auf Wikipedia) und eine Stunde Salsa (Schritte), am Nachmittag geht's weiter mit 2 Stunden Salsa (Figuren und Style). Um auch Zuhause mit Musizieren weitermachen zu können, haben wir uns ein Bongo, Maracas, Claves und ein Guiro gekauft und im Musikunterricht eingeweiht (Infos über die Instumente auf Wikipedia). Nach dem Unterricht erkunden wir auf unseren müden Füssen die Stadt und uns fällt auf, dass aus allen Winkeln und Ecken Musik zu hören ist, sei es Salsa, Reggaeton, Son oder Rumba! An unserem 2. Wochenende schnappen wir uns ein Taxi (einen Lada) und lassen uns zum nahen Strand (Playas del Este) bringen. Kaum zu glauben, dass ein so Stadtnaher Strand so schön sein kann! Hier hat es fast keine Touristen, dafür kann man sich unter eine Palme legen und Live-Salsa, Rumba und Son zuhören. Abends trauen wir uns zur Abwechslung mal ins "Barrio Chino", dem China-Town Cubas. Etwa 4 Monate nach China haben wir wieder mal Lust auf chinesiches Essen. Entgegen meiner Erwartungen sieht es im Chinaviertel nicht mal aus wie in China, und die paar Chinesen im Restaurant entpuppen sich als Touristen! Den 26. November feiern wir gebührend: Wir suchen ein schickes Oldtimer-Cabriolet aus und lassen uns darin eine halbe Stunde lang durch die Gegend chauffieren, danach lassen wir es uns in einem angesagten Restaurant gut gehen! Auch am letzten Tag unseres Cuba-Aufenthaltes werden wir zu 2 Stunden Unterricht überredet, dafür werden wir von Marisuris Mann, Wilfredo mit einem herrlichen Cubanischen Mittagessen verwöhnt, bevor wir unser Gepäck schnappen müssen und mit dem Taxi zum Flughafen fahren. Mit mueden Beinen aber mit vielen schönen Erfahrungen und jeder Menge neuem Salsa-Know-How verlassen wir diese Stadt die voller Musik ist und sagen "Auf Wiedersehen Cuba!"

(Alle Informationen ueber Cuba und Havanna auf Wikipedia)

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29. November 2007 )
 
Montezuma PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Szandra   
Dienstag, 13. November 2007
Mit dem Bus fahren wir auf Schotterstrassen bis nach Puntarenas am Golf von Nicoya wo wir die Faehre nehmen und auf die Halbinsel hinübersetzen um danach wieder in einen Bus zu steigen und bei schönstem Wetter in Montezuma auszusteigen. Dieser Ort besteht aus hoechstens 2 richtigen Strassen und ist zum grössten Teil bevölkert von Hippies (oder die mal Hippie waren). Selten trifft man jemanden an, der keine Strandsandalen traegt. Unser Hostal ist wirklich tierisch: Da sich die verschiedenen Cabinas zwischen Bäumen und Strächern verstecken und das ganze Grundstück am Hang liegt, ziehen verschiedene Tiere ihre Kreise durch dieses Territorium: Kapuzineräffchen, Brüllaffen, KolibrisNasenbären, Tukane, Stinktiere, Eichhörnchen, Krabben und Eidechsen begegnen wir mehr oder weniger oft (Mehr ueber diese Tiere auf Wikipedia). Morgens werden wir meistens von den Affen (durch ihr Fressgelage oder durch ihr Gebrüll) geweckt. Die Kapuzineräffchen sind besonders frech und stehlen alles essbare, egal ob sie dafür Toastbrot aus den Bungalows klauen muessen! Dafür können sie perfekt für Fotos posieren...
Die Zeit in diesem Backpackerparadies verbringen wir meistens an den riesengrossen Stränden. Auch den beschwerlichen Weg zum Wasserfall nehmen wir auf uns und baden in dessen Pool. Nur ungern verlassen wir dieses friedliche kleine Paradies und fahren nach 5 Tagen wieder zurück nach San Jose.
 
Monteverde / Nebelwald PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Szandra   
Samstag, 10. November 2007
Mit Jeep und Boot gelangen wir nach Santa Elena. Am naechsten Tag machen wir einen geführten Ausflug zu einer oekologischen Kaffeeplantage und lernen den Prozess der Kaffeeherstellung kennen (Mehr über Kaffee auf Wikipedia). Natürlich dürfen wir auch verschiedene Sorten von Kaffee probieren was uns leider trotz Bier am Abend vom Schlafen abhält. Am nächsten Tag lösen wir das Hochzeitsgeschenk von Renë, unserem Trauzeugen ein und machen uns auf für eine Canopy-Tour (Zip-Line, mehr darüber bei Selvatura.com)! Also flitzen wir durch und über den Baumkronen hindurch, Basil traut sich sogar, den Tarzan-Sprung zu machen! Als "Abkühlung" wandern wir nach diesem Erlebnis noch über verschiedene lange Hängebrücken durch den Nebelwald (mehr darüber auf Wikipedia) und versuchen, Tiere zu entdecken. Leider sehen wir nur einen mayestätischen grossen schwarzen Vogel, also gehen wir nächstentags in den Nationalpark in Monteverde und hoffen auf mehr Glück. Ich sehe aber nur ein undefinierbares graues flauschiges Wollknäuel davonspringen. Wir werden pflotschnass denn es regnet Sturzbäche. Ich frage mich, wieso der Nebelwald hier nicht Regenwald heisst.... Als wir auf den Bus warten, besuchen wir den Kolibrigarten, wo es von den kleinen schillernden Vögelchen nur so wimmelt, denn sie werden von Zuckerwasser angelockt (Mehr auf Wikipedia). Zum Abschluss machen wir einen langen Ausritt im Regenwetter, was uns nasse Schuhe beschehrt. Basil bekam sogar ein richtig tolles Pferd: eine Pintostute, welche locker gebisslos zu reiten war! Wir hoffen, dass unsere nächste Destination endlich mal trocken sein wird, damit unsere Klamotten wieder mal trocknen können!
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. November 2007 )
 
La Fortuna / Arenal PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Szandra   
Samstag, 10. November 2007
Einige wenige Tage haben wir am Fusse des noch aktiven Vulkanes Arenal verbracht (Mehr auf Wikipedia). Da der Vulkan meistens mit einer Wolke umgeben ist, hofften wir natürlich, dass auch wir an einem Abend mit etwas Glück die glühenden Lavaströme sehen können. Am ersten Abend jedoch zogen Wolken auf, so dass sich die organisierte Tour weniger gelohnt hat. Naja, wenigstens konnten wir in den Baldi Thermalbädern den Dreck auf unserer Haut aufweichen... Auch am 2. Tag hatten wir Pech, der ganze Tag war verregnet und der Vulkan zeigte sich nicht mehr nach Anbruch der Dunkelheit. Am 3. Tag stiegen wir auf den Cerro Chato, einem inaktiven Vulkan gleich neben dem Arenal. Von oben hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf den Arenal und konnten gut zusehen, wie Rauch aus dem Krater kam und Lava den Vulkan heruntergerollt ist. Die Erruptionen waren von dort richtig laut zu hören, was eindrüklich und beängstigend war! Als wir dann zum Kratersee herunterkrakselten, fing es an, monsunartig zu regnen! Die Pfade verwandelten sich im nu in Sturzbäche und der Rückweg wurde ziemlich nass und schlammig, so dass ich zur Abwechslung einen kleinen Salto vollfürhrt habe, um mich fortzubewegen (Alle Leute die wir angetroffen haben, hatten solche Sturzspuren an den Kleidern). Am Abend jedoch wurden wir mit Aufhellungen belohnt, nahmen spontan ein Taxi zum Aussichtspunkt und konnten die glühende Lava beobachten!
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. November 2007 )
 
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